Alma Deutscher

Premiere of new Waltz with symphony orchestra

On May 22, and May 23, Alma’s new Waltz, Sirenenklänge (Siren Sounds) will receive its premiere with full symphony orchestra, in two concerts of the Schleswig-Holsteinisches Sinfonieorchester in cooperation with Sønderjyllands Symfoniorkester, conducted by Johannes Wildner.

22.05.19:  19.30 Flensburg (Deutsches Haus), details and tickets here.

23.05.19:  20.00 Sønderborg (Alsion), tickets here.

Press release (English version below):

Walzer von Alma Deutscher wird bei symbolträchtigem Konzert uraufgeführt.

Durch die engagierte Mithilfe von Larsen Strings, einem der weltweit führenden und innovativsten Hersteller von Saiten für Streichinstrumente, wird das dänische Sønderjyllands Symfoniorkester, eines der beiden staatlichen Orchester in Dänemark auf dem jütländischen Festland, quasi einem Facelifting unterzogen. In der musikalischen Führung und Profilierung findet das seinen Ausdruck darin, dass der österreichische Dirigent Johannes Wildner, ab der Saison 2019/20 für drei Jahre als Chefdirigent die qualitative Entwicklung und programmatische Kompetenz des Orchesters betreuen wird. Wildner, der auch einen Lehrstuhl für Dirigieren an der Musikuniversität Wien MDW innehat, ist bekannt für seine prägende und stilbildende Arbeit mit Orchestern.

Als Auftakt zu seiner neuen Aufgabe wird Wildner am 22. und 23. Mai dieses Jahres, im Rahmen eines grenzüberschreitenden Gemeinschaftsprojektes zwischen dem Sønderjyllands Symfoniorkester und dem Orchester des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters Flensburg Aufführungen der 6. Symphonie von Gustav Mahler leiten (22.5.Flensburg/ 23.5.Sønderborg).

Vor der Aufführung der Mahlersymphonie gibt es auf Initiative des Dirigenten eine gar nicht so kleine Sensation: Als Verbindung von Wien, Norddeutschland und Dänemark und als Symbol für die Modernität Gustav Mahlers wird Wildner den Walzer „Sirenenklänge“ der hochbegabten und blutjungen Komponistin Alma Deutscher zur Uraufführung bringen, in dem sie sich am Beispiel der unterschiedlichen Polizei-Sirenen in verschiedenen Städten mit den Klängen der modernen Welt auseinandersetzt und versucht, etwas Schönes aus ihnen entstehen zu lassen.

Alma Deutscher ist englischer Herkunft, aber mittlerweile in Wien mehr als nur durch einen Wohnsitz „zu Hause“. Trotz ihrer Jugend verfügt sie doch schon über eine reiche Erfahrung als Komponistin. Inspiriert durch ihre große Beziehung zu Wien und der österreichischen Musik, aber auch durch ihre Nähe zu Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und dem Dirigenten Zubin Mehta hat sie ihren ersten Walzer geschrieben, der durchaus als sehr gelungene Symbiose von historischen Vorbildern und innovativen Konzepten zur Belebung einer im Wandel begriffenen Gattung bezeichnet werden kann.

Die Beziehung der Komponistin zu alter Formensprache und der erkannten Notwendigkeit, diese Sprache nicht revolutionär zu zerstören, sondern produktiv und modern weiter zu entwickeln und mit neuem Leben zu erfüllen, ist gar nicht so unähnlich der Vorgangsweise, mit der Gustav Mahler einst einen Wendepunkt in der sogenannten klassischen Musik gesetzt hatte. Das war auch für Dirigent Wildner die treibende Kraft, dieses Projekt bei der organisatorischen Führung des dänischen Orchesters vorzuschlagen. Die sofortige Zustimmung der Orchesterleitung und die begeisterte Unterstützung des Sponsors haben erkennen lassen, dass Idee und Projekt außergewöhnlich interessant sind und von allen Beteiligten als wichtig erachtet wird.

So wird also in den Konzerten Ende Mai im Norden Deutschlands und im Süden Dänemarks nicht nur grenzüberschreitend Kulturpolitik gemacht und ein dänisches Symphonieorchester „neu aufgestellt“, sondern der Erstlingswalzer einer jetzt schon weit über die Grenzen Europas hinaus bekannten hochbegabten Komponistin zur Uraufführung gebracht.

 

New Waltz by Alma Deutscher to premiere at a symbolic concert.

The Danish Sønderjyllands Symfoniorkester, one of the two state orchestras in Denmark on the Jutland mainland, is given a musical facelift with the dedicated help of Larsen Strings, one of the world’s leading and most innovative manufacturers of strings for string instruments, and through the musical leadership and profiling of the Austrian conductor Johannes Wildner, who will be in charge of the orchestra’s qualitative development and programmatic competence as chief conductor for three years from the 2019/20 season onwards. Wildner, who also holds a chair of conducting at the Music University Vienna MDW, is known for his formative and style-forming work with orchestras.

As a prelude to his new role, Wildner will conduct performances of Gustav Mahler’s 6th Symphony on 22 and 23 May this year as part of a cross-border joint project between the Sønderjyllands Symfoniorkester and the Orchestra of the Schleswig-Holsteinisches Landestheater Flensburg (22.5.Flensburg/ 23.5.Sønderborg).

Before the performance of the Mahler Symphony, the conductor has initiated a sensation: as a combination of Vienna, Northern Germany and Denmark and as a symbol of Gustav Mahler’s modernity, Wildner will premiere the waltz “Sirenenklänge” (Siren Sounds) by the highly gifted and very young composer Alma Deutscher, in which she grapples with the sounds of the modern world through the example of police sirens in different cities, and try to create something beautiful out of them.

Alma Deutscher is of English origin, but meanwhile not just physically resident in Vienna, but also musically “at home” there. Despite her youth, she already has a rich experience as a composer. Inspired by her great relationship to Vienna and Austrian music, but also by her closeness to members of the Vienna Philharmonic and the conductor Zubin Mehta, she wrote her first waltz, which is a successful symbiosis of historical models and innovative concepts for reviving a changing genre.

The composer’s close relationship to the old formal language of Viennese music and her determination not to destroy this language but to develop it in a productive and modern way, and thereby to fill it with new life, is not at all dissimilar to the way Gustav Mahler once set a turning point in classical music. This was the driving force for conductor Wildner to propose this project to the management of the Danish orchestra. Their immediate approval and the enthusiastic support of the sponsor have shown that the idea is extraordinarily interesting and considered important by all involved.

In the concerts at the end of May in northern Germany and southern Denmark, not only will cultural policy be carried out across borders and a Danish symphony orchestra “repositioned”, but the first waltz of a highly talented composer, already known far beyond the borders of Europe, will be premiered.

 

7. SINFONIEKONZERT