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© Ernesto Casareto, Sony Music

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Ausführliche Informationen über Alma Deutscher bei Music Austria

​Alma Deutscher (geb. 2005), begann im Alter von zwei Jahren mit dem Klavier- und im Alter von drei Jahren mit dem Violinspiel. Mit sechs Jahren komponierte sie ihre erste Klaviersonate, ein Jahr darauf schrieb sie die Kurzoper „Der Traumfeger“.

Alma Deutscher komponierte zwischen ihrem 9. und 12. Lebensjahr ein Violin- und ein Klavierkonzert. Mit der Uraufführung dieser beiden Konzerte wurde der Carinthische Sommer 2017 eröffnet, mit Alma Deutscher als Solistin auf Geige und Klavier. Inzwischen hat Alma Deutscher diese Konzerte mit bedeutenden Orchestern auf drei Kontinenten gespielt, unter anderem dem Israel Philharmonic Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra (London), Indianapolis Symphony Orchestra, Mozarteum Orchester, Tonkünstler Orchester, Luzerner Sinfonieorchester, Shenzhen Symphony Orchestra. Ihre Orchesterkompositionen wurden durch angesehene Dirigenten interpretiert, wie z.B. Dame Jane Glover, Johannes Wildner, Alfred Eschwé, Krzysztof Urbański, Leslie Suganandarajah (GMD des Salzburger Landestheater). Alma Deutscher konzertierte weltweit mit ihren eigenen Kompositionen, darunter beim Lucerne Festival, beim Festival Aix-en-Provence, beim Beijing Music Festival, sowie im Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, und im Großen Festspielhaus in Salzburg, wobei sie zusätzlich im klassischen Stil über vom Publikum ausgewählte Noten improvisierte.

In Dezember 2019 gab Alma Deutscher ihr Debut auf der großen Bühne der Carnegie Hall in New York, in einem ausverkauften Konzert, das ausschließlich ihren eigenen Kompositionen gewidmet war. Dabei haben neben Alma Deutscher als Solistin u.a. Dirigentin Dame Jane Glover und Kammersänger Thomas Hampson ihre Orchester- und Vokalkompositionen interpretiert. Aufnahmen von diesem Konzert wurden mehr als eine Million Mal auf YouTube angesehen.

Alma Deutschers erste große Oper „Cinderella“ wurde 2016 in Wien unter der Schirmherrschaft von Zubin Mehta aufgeführt, und löste einen Begeisterungssturm bei den Kritikern aus. So schrieb „Der Standard“: „… dieses erstaunliche Mädchen, das auch diese erstaunlich gute Oper geschrieben hat, die vor originellen Einfällen sprüht“. In Deutschers Neuinterpretation des bekannten Märchens ist die Figur von Cinderella kein passives Opfer mehr, welches nur auf Grund ihrer zierlichen Füße vom Prinzen erwählt wird, sondern ein kreativer Freigeist voller Talente, eine Komponistin, die von ihrem Umfeld mundtot gemacht wird.

Eine erweiterte Fassung der Oper wurde 2017 im amerikanischen Kalifornien aufgeführt. Alle sieben Vorstellungen im 1200-Plätze-fassenden California Theatre waren ausverkauft. „Opera Today“ beschrieb die Produktion als „einmaliges Opernerlebnis, dessen Publikum jubelnd Standing Ovations spendete“. Bogdan Roščić, als damaliger Chef von Sony Classical, ließ diese Produktion aufnehmen, die auf DVD im Jahr 2018 bei Sony Classical erschienen ist.

 

2019 ist Alma Deutschers erstes Solo-Klavier-CD  „From My Book of Melodies“ 2019 bei Sony Classical erschienen. Der Saarländische Rundfunk beschrieb das Album: „Die Poesie eines Franz Schubert, die Melancholie eines Chopin, die Anmut, Leichtigkeit und Brillanz eines Mozart – das alles findet man in Deutschers Klavier-Preziosen... [sowie] handwerklich herausragende und glänzend interpretierte Kompositionen, die Tiefgang haben”.

 

Im Auftrag von Dominique Meyer erstellte Alma Deutscher für die Wiener Staatsoper eine Kinderfassung von Cinderella, die 2018 Premiere feierte. Alle 21 Aufführungen im Kindertheater der Staatsoper waren ausverkauft, und im folgenden Jahr wurde die Produktion wiederaufgenommen. Die „Wiener Zeitung“ schrieb: „In geballter Form veranstaltet Deutscher ein Feuerwerk ihrer besten Ohrwürmer, und die Zwölfjährige ist eine Melodikerin von hohen Gnaden. Ihre Kantilenen transportieren je nach Bedarf bodenlose Trauer oder überströmende Sehnsucht.”

 

Eine neue Produktion der Oper Cinderella feierte 2021 im Salzburger Landestheater Premiere, mit dem Mozarteum Orchester und in einer Inszenierung des Intendanten Carl Philip von Maldeghem.

Beim renommierten Verlag G. Schirmer ist 2021 das erste Buch mit Kompositionen von Alma Deutscher erschienen.

 

In den überregionalen Feuilletons, von der „New York Times“ bis zu „China Daily“, in den meisten größeren Zeitungen Österreichs, Deutschlands und des restlichen Europa, wie „Die Zeit“, „Süddeutsche Zeitung“, „Financial Times“ und „Le Figaro“, erscheinen Artikel und Kritiken über Alma Deutscher und ihre Musik. Auch in zahlreichen TV-Sendern weltweit wurden Beiträge über die junge Musikerin gebracht. So war sie die Protagonistin jeweils einer einstündigen BBC- und CBS-Dokumentation. Ihr YouTube-Kanal hat mehr als vierzehn Millionen Views.

Alma Deutscher hat wiederholt im Auftrag des Bundeskanzlers gespielt, unter anderem beim Staatsbesuch vom russischen Präsidenten Putin in Wien, wo sie vor dem russischen Präsidenten, dem Bundeskanzler und der Delegation der russischen Minister eine selbst komponierte Fantasie über russische und österreichische Themen spielte.

 

Der Dirigent Zubin Mehta nannte Alma Deutscher im ORF „eines der größten musikalischen Talente dieser Zeit“. Sir Simon Rattle sagte in einem BBC-Interview: „Alma ist eine Naturgewalt. Ich weiß nicht, ob ich jemals einen Menschen in ihrem Alter mit einem so bemerkenswerten Umfang unterschiedlicher Begabungen erlebt habe.“ Der Komponist Jörg Widmann sagte im Interview, er hätte niemals zuvor ein solches Talent getroffen. Im Oktober 2019 wurde Alma Deutscher in der Wiener Staatsoper mit dem Europäischen Kulturpreis Taurus ausgezeichnet, neben Nina Stemme, René Pape, und Schauspielerin Sophia Lauren. Die Laudatio auf Alma Deutscher hielt Kammersänger Thomas Hampson.

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© Helen Deutscher